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Märchenwald
Ca. Mitte Juni dieses Jahres wird mein derzeit wichtigstes Vorhaben zum Abschluss kommen.
Ich packe gerade alles ein, was ich (zurzeit noch) für unentbehrlich halte und bereite den Umzug von meiner Heimat Stadthagen in meine Wahlheimat Minden/Westfalen vor. Danach werde ich mir wieder mehr Zeit zum Fotografieren nehmen können.
Im Vorgriff auf mein aktuelles fotografisches Hauptthema habe ich schon mal eine neue Fotogalerie “PROJEKT M+U” (Mensch + Umwelt) eingerichtet, die ich im Verlauf dieses Jahres ausbauen will. Es handelt sich dabei ausschließlich um Outdoor-Fotos in Schwarz-Weiß. Einige Bildbeispiele für die thematische und gestalterische Ausrichtung von “PROJEKT M+U” sind hier in meiner Galerie zu finden.
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Polarlicht (Aurora borealis) über dem Tysfjord / Norwegen
Nachdem mein Fotografen-Kollege Rolf Fischer und ich bereits im März 2012 auf den Lofoten in Nordnorwegen waren, um das Nordlicht zu beobachten, hatte es uns wieder gepackt, als hier Ende 2012 der Winter einsetzte. Das magische Himmelslicht hat ja schließlich nur alle 11 bis 12 Jahre Hochkonjunktur und das ist 2012/2013.
Dieses Mal wollten wir auf dem Festland bleiben, dafür aber noch ein bisschen weiter Richtung Norden vorstoßen. Eine preiswerte Holzhütte innerhalb einer Feriensiedlung am Tysfjord südlich Narvik bot sich dafür an und so landeten wir zunächst nach zwei Tagen Bahnfahrt in unserem Endbahnhof in Bodö. Von da ab ging es mit dem geliehenen Polo noch 220 km Richtung Norden zu unserer zwar spartanischen, aber zünftigen Bleibe. Uns erwartete zunächst zwei Tage trübes Wetter mit reichlich Schneefall. Die Zeit nutzten wir, um schon mal die nähere Umgebung und geeignete Foto-Locations auszukundschaften.
Das war auch goldrichtig, denn danach klarte der Himmel für die nächsten drei Tage auf und wir konnten die Zeit optimal ausnutzen. Windstille, blauer Himmel und bis zu 15 Grad minus. Bestes Winter-und Fotowetter tagsüber und auch nachts tolle Voraussetzungen für unsere fotografischen Aurora-Ambitionen.
Letztes Jahr hatten wir schließlich nur in der ersten Nacht nach unserer Ankunft die Möglichkeit dazu. Dieses Mal wollten wir es wissen und sollten tatsächlich mehr Glück haben. In allen drei klaren Nächten während unseres Aufenthalts trat jeweils für weniger als eine halbe Stunde Nordlicht auf und wir konnten alle Situationen erwischen. Hier ist meine Fotogalerie vom Tysfjord vom Februar 2013.
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Zwiegespräch

Husky-Zungenkuss
Nachdem ich bereits im Februar 2012 beim Schlittenhunderennen in Clausthal-Zellerfeld war, um ein paar Fotos zu schießen, hielt ich mir das Rennen am 9./10. Februar 2013 in meinem Kalender frei und hatte Glück. Üppiger Schneefall an den Tagen zuvor und anhaltende Minusgrade sorgten für optimale Verhältnisse. Auch meine Fotokollegen Klaus Rein, Rolf Fischer und Rüdiger Damke waren an jeweils einem Renntag dabei. Von Klaus und Rolf stammen die Schnappschüsse vom “tierischen Zungenkuss”.

Husky-Bussi
Huskies – Wenn Dich diese Muskelpakete, den Kopf leicht gesenkt, mit ihren gletscherblauen unergründlichen Augen fixieren, spürst Du in diesen Geschöpfen die wölfischen Wurzeln und hältst unwillkürlich zunächst mal einen respektvollen Sicherheitsabstand. Zumindest bis Du ihr Verhalten bei mutigeren Besuchern beobachten kannst. So vermeintlich bedrohlich sie Dich anschauen können, so sanft und anschmiegsam nehmen sie Deine Streicheleinheiten an und begrüßen Dich anschließend mit überschwenglicher Zuneigung.
Überhaupt kennzeichnet diese Hunde insbesondere während des Rennens ein überaus ausdrucksvolles Mienenspiel. Mögen sie noch kurz vor dem Start dösend im Schnee liegen – spätestens wenn der Schlitten- und Hundeführer, der “Musher”, ihnen das Zuggeschirr anlegt, entwickeln sie ein nahezu ungezügeltes Temperament und fiebern dem Moment entgegen, an dem sie zeigen dürfen, was sie zu leisten imstande sind. Wer diese Hunde bei einem Renn-Event erlebt, merkt sofort, dass sie nur eines wollen: In ihrem Rudel spurten, was das Zeug hält. Naturgemäß werden die kräftigsten Tiere an der Spitze des Schlittengespanns eingesetzt. Als Leithunde machen sie mächtig Speed und ziehen mit ihrem Temperament das Rudel mit – in der Startphase mit ekstatisch weit aufgerissenen Augen, sprühend vor Energie und Motivation, in der Endphase hechelnd mit weit heraushängender Zunge.
Kaum zu glauben, wie lang eine Husky-Zunge ist. Bestimmt 20 cm oder noch länger flattert sie wie eine Fahne im Wind. Schließlich müssen die Tiere auf Grund fehlender Schweißdrüsen ihre Körpertemperatur über die Zunge kühlen.
Ich habe mich auf freier Strecke am Pistenrand bäuchlings im Schnee liegend postiert, um die Hunde in voller Aktion zu fotografieren. Kein Kälteproblem dank Thermoanzug. In mehr oder weniger großen Zeitabständen rauschen die Gespanne vorbei. Trotz aller Anstrengung auf dem Berg-und-Tal-Kurs durch die Clausthaler Feldmark halten manche der vorbeiziehenden Hunde aufmerksam Blickkontakt zu mir. Als sei ihnen bewusst, dass sie die Stars der Veranstaltung sind. Manche Tiere scheinen regelrecht in meine Kamera zu grinsen, als wollen sie mir sagen: “Sieh her, ich bin super drauf!”
Die Hunde verausgaben sich im Rennen bis zur kompletten Erschöpfung. Zu keiner Zeit aber habe ich den Eindruck, dass der Musher ihnen seinen Willen aufzwingt. Er braucht weder Stock noch Peitsche. Es scheint zu genügen, wenn er sie lobt und ihnen Richtungskommandos gibt. Ich habe ein gutes Gefühl, die Hunde so rennen zu sehen. Offensichtlich vorhandene Harmonie zwischen Mensch und Tier, was bei Sportarten, an denen Tiere beteiligt sind, nicht immer selbstverständlich ist.
Meine Fotos vom Schlittenhunde-Rennen und vom Randgeschehen sind hier in der BILDERGALERIE zu finden.
Das Rennen im nächsten Jahr in Clausthal-Zellerfeld ist in meinem Kalender natürlich schon vorgemerkt.
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Lachen, wenn der Himmel weint?Zumindest bildlich nicht so einfach zu verwirklichen. Mancher Fotograf muss sich ja ernsthaft um seine Ausrüstung sorgen, zumindest wenn er nicht in der glücklichen Lage ist, eine weitgehend wasserresistente Fotoausrüstung sein Eigen nennen zu können. Wasserresistent ist mein Nikon-Equipment. Und dennoch bin ich nicht wirklich locker, wenn es pladdert.
Monatelang habe ich überlegt und getüftelt, bis ich eine Outdoor-Lösung gefunden hatte, Regenfotos unter kontrollierten Bedingungen schießen zu können … natürlich ohne dabei nass zu werden, was weitgehend auch für meine Fotomodelle gelten sollte.
Die fotografischen Ergebnisse meiner technischen Experimente finden sich hier in der Fotogalerie wieder. Dank an meine Modelle Divya, Leticia, Joana, Andrea und Alex, die mit erstaunlich guter Laune tapfer durchgehalten haben, wo sie doch – im Gegensatz zum Fotografen – nicht immer trockenenen Fußes durch das Shooting gekommen sind. Und Dank auch an meine Technik-Crew Vivien, Andrea und Hannes, ohne deren tatkräftige Unterstützung die Shootings letztlich nicht so entspannt hätten ablaufen können.
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Als in unseren Breiten bereits die Blätter fielen, war ich für eine Woche in der spätsommerlichen Toscana, um zu fotografieren und noch etwas inneren Schwung für den kommenden Winter aufzunehmen. Die hier in der Fotogalerie enthaltenen Bilder habe ich zwischen Siena und San Quirico d`Orcia aufgenommen, größtenteils in der Crete Senesi, einer Agrarlandschaft südlich Siena mit vielen sanft geschwungenen Hügeln.Wenn morgens der Nebel in den Tälern liegt oder wenn kurz vor Sonnenuntergang die letzten gold/orange-farbenen Strahlen auf die Hügelketten fallen – das sind Momente, in denen das Fotografenherz schneller schlägt.
Die Toscana gehört zu den Landschaften, die mich immer wieder anziehen. Ich habe mir fest vorgenommen, dieselbe Gegend im nächsten Jahr zur Herbstfärbung erneut zu besuchen.
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Foto-Schaukasten in Stadthagen, Klosterstraße
Ab sofort stelle ich eine kleine Auswahl meiner Fotos in einem Schaukasten in Stadthagen, Klosterstraße – Nähe Marktplatz aus. Das zentrale Bild wird ca. monatlich gewechselt.
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Junge Frau beim Blumen pflücken in der Wildblumenwiese
Sommer für Sommer hatte ich mich in den letzten Jahren im Schaumburger Land nach einer Wiese mit blühenden Wildblumen für ein Shooting umgesehen. Außer einigen schmalen bunten Ackerrandstreifen war nichts dergleichen zu finden.
Im letzten März fiel dann die Entscheidung: Ich mache mir meine Foto-Location selbst. Was folgte, war einige Wochen Gartenarbeit von der härteren Sorte.
- 500 qm Rasen abfräsen und beseitigen
- 10 Tonnen Sand gleichmäßig verteilen und ins nackte Erdreich einarbeiten
- Klatschmohn- und Wildblumensamen aussäen
- Samen einharken
- Saatfläche walzen
- 3 Wochen lang jeden zweiten Tag behutsam wässern
Das fotografische Ergebnis findet sich hier in meiner Bildergalerie wieder.
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Monate mit intensiven Vorarbeiten und rechtlicher Fachberatung liegen hinter mir und die letzten beiden Nächte brachten definitiv viel zu wenig Schlaf. Aber nun ist mein Hauptprojekt dieses Jahres fertig. Mein Verkaufs-Shop für eine Auswahl meiner Fotos ist seit gestern endlich online gestellt.
Er ist über den Button in der Kopfzeile oder über www.relaxfoto-fine-art-shop.de erreichbar.
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Paar beim Wave-Gotik-Festival in Leipzig, Pfingsten 2012
Alljährlich zu Pfingsten findet in Leipzig das Treffen der Wave-Gotik Fans statt. Überall in der Stadt zahlreiche Anhänger der Gotik-Gemeinde, oft in schwarzem Outfit mit fantasievollen Frisuren und viel Metall am und im Körper.
Für mich Grund genug, zusammen mit meinen Fotografen-Kollegen Rolf Fischer und Klaus Rein in die sächsische Landeshauptstadt zu fahren, um einige Porträts von diesen aufgeschlossenen freundlichen Menschen zu fotografieren.
Meine Bildergalerie ist hier zu finden.
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Meeresbucht auf den Lofoten – Winter 2012
Schon seit Jahrzehnten fasziniert mich alles im Zusammenhang mit der magischen Aurora borealis, so die wissenschaftliche Bezeichnung des Nordlichts.
Zusammen mit Fotograf Rolf Fischer, der auch seit ewigen Zeiten ein Aurora-Fan ist, hatte ich diese Reise für den Winter 2012 geplant. Wenn nicht jetzt, wann dann, haben wir uns gesagt. Schließlich gibt es nur alle 12 Jahre eine deutlich erhöhte Aktivität an Gasexplosionen auf der Sonnenoberfläche, die dieses einmalige Naturschauspiel verursachen, das grandiose Himmelsleuchten in wolkenlosen Winternächten, das niemand mehr vergisst, der es einmal erlebt hat und das am besten in den Wintermonaten in der Gegend um den Polarkreis zu beobachten ist. Und laut NASA ist 2011/12 wieder diese erhöhte Aktivität, wie auch des öfteren in den Nachrichten gemeldet.
Rund drei Tage waren wir mit der Bahn unterwegs über Kopenhagen, Göteborg, Oslo, Trondheim und Bodoe zu den Lofoten, einer Inselgruppe nördlich des Polarkreises vor der norwegischen Küste. Typische Merkmale der Inseln sind steile Felsen rund um die zahlreichen Fjorde, kleine rote Fischerhütten (Rorbuer) direkt am Meer, in den Küstenorten Holzgerüste mit tausenden zum Trocknen aufgehängten Schellfischarten (Stockfisch) – und eben das Nordlicht, das zu erleben der Hauptgrund unserer Reise war.
Gleich in der ersten Nacht nach unserer Ankunft hatten wir Glück und konnten nach Mitternacht in zwei Phasen von jeweils rund einer Stunde das Nordlicht intensiv erleben. Es sollte die einzige Nacht während unseres 8-tägigen Lofotenaufenthalts bleiben. Wir hatten zwar vier Tage ruhiges, leicht sonniges Winterwetter und tagsüber meist ideales Fotografierlicht dank leicht verschleierter Sonne, jedoch durchgängig wolkigen Nachthimmel. Und die letzten 3 Tage erlebten wir die andere Seite des normalen Winterwetters auf den Inseln. Dauerregen und Wind bis Stärke 9. Immerhin hatten wir noch Wind bis Stärke 8 und entsprechenden Seegang mit bis zu 5 m hohen Wellen während der Rückfahrt mit der Schnellfähre zum norwegischen Festland. Ein Erlebnis mit gut durchmischten Gefühlen um den Solar plexus herum. Zu einer Auswahl meiner Lofoten-Fotos geht es hier in der Bildergalerie.
Ps. für Nordlicht-Fans: Wenn die Eruptionen der Sonne Richtung Erdatmosphäre groß genug sind, bestehen zwischen Oktober und März gewisse Chancen, das magische Leuchten auch in Norddeutschland in klaren dunklen Winternächten Richtung Norden beobachten zu können. Es gibt eine englischsprachige Applikation norwegischer Forschungsstationen fürs Handy, die stündlich aktuelle Informationen über die zu erwartenden Aurora-Aktivitäten und deren Ausbreitung in einer Stärkeskala von 1 bis 9 anzeigt. Näheres zur Nordlicht-Vorhersage (“Aurora forecast”) siehe hier.